Tuesday, September 13, 2011

Lemberg Race

Erstmals Top-Ten und erster Altersklasse

Bei mir gings dieses Wochenende zum „Lembergrace“ in die Nähe von Ludwigsburg. Dabei galt es – für die Einzelstarter (es gab parallel auch ein Teamrennen) wie mich – innerhalb von zwei Stunden so viele Runden wie möglich zu fahren. Der Cross-Country-Rundkurs mit 4,5 km und etwa 100 hm pro Runde, fand auf einer alten Deponie statt. Da es die letzten Tage stark regnete, wurde aus der einen Tragepassage auf einmal drei (für mich jedenfalls!). Wie immer ließ ich es vom Start an recht ruhig angehen, konnte im Verlauf des Rennens aber Platz um Platz gutmachen. Gewonnen hat Lukas Kubis vor Andre Ohndorf vom Team Best-Bike-Parts mit jeweils 11 Runden. Mit recht konstanten Rundenzeiten kam ich am Ende in 1:59:14 h auf neun Runden. Am Ende stand die beste Platzierung meiner Radkarriere: 6. Platz gesamt und 1. AK (M20)!

Fazit: Klasse Rennen, super Organisation, tolle Strecke, zufriedener Biker!

Michi

Sunday, September 11, 2011

Bike the Rock

Bike the Rock in Heubach - das bedeutet ein Wochenende lang Ausnahmezustand unter dem Rosenstein. Bei besten Bedingungen uns strahlend blauem Himmel ging ich am Samstag beim Hobby CC-Rennen an den Start. Insgesamt zehn Runden waren auf dem kräfteraubenden und schnellen Rundkurs zu absolvieren. Am Ende der ersten Runde war ich noch auf der zweiten Position, konnte dem Tempo der ersten zwei aber in der Folge nicht mehr ganz folgen. Lange Zeit war Jörg Scherle mein treuer Begleiter, den ich mit einem Antritt in der letzten Runde noch distanzieren konnte. Nicht auf der Rechnung hatte ich allerdings Andre Ahamer vom Team Bonsai Bikes, der mich mit seinem Antritt überraschte und noch auf der Ziellinie um 0,1 Sekunden distanzierte. Hat trotzdem riesig viel Spaß gemacht und mit einem vierten Platz bin ich mehr als zufrieden.
Am Abend startete ich als Gastfahrer im Team Best-Bike-Parts/Progress zusamen mit Jörg, Florian und Nicolas beim Team-Staffelrennen. Jeder Fahrer absolvierte zwei Runden und übergab den Staffelstab in Form einer Trinkflasche an den nächsten Starter. Nicolas ging als erstes ins Rennen und legte gleich gut vor. Er übergab an mich mit Vorsprung auf die ersten Verfolger. Ich konnte bis zum Wechsel die Führung halten und Flo kam mit noch größerem Vorsrpung aus seiner zweiten Runde. Schlussfahrer Jörg machte den Sieg dann perfekt! Tolles Rennen am Ende eines super Tages.
Vielen Dank auch an alle Freunde, die zum anfeuern an der Strecke waren!

Monday, September 5, 2011

Bernhardus na - andersch rom



So war der Name des Rennens am Sonntag in Weiler in den Bergen bei Schwäbisch Gmünd. Und für alle nicht-schwäbischen Mitleser des Blogs: "Bergzeitfahren auf den Bernhardus".

Die Eckdaten: ca. 330 HM Anstieg verteilt auf gut 4 km. Der Start erfolgte um 11.20 Uhr in Weiler und die ersten 1,5 km ging's noch kaum ansteigend das Tal in Richtung Bernhardus hinaus. Die Jungs vom Team Cmtb übernahmen hier die Tempoarbeit, wobei in der Anfangsphase noch eine sehr große Gruppe beisammen war. Als es dann in den steileren Abschnitt ging, setzte ich mich an die Spitze und auch gleich ein paar Meter vom Rest ab. Meinem Tempo sollt ich gegen Ende des Rennens noch Tribut zollen müssen. Ab der Hälfte des Anstieges hatte sich Frederic Hermann vom rrc-aalen an meinem Hinterrad eingefunden und ließ auch nicht mehr davon ab. Bei mir war irgendwie der Saft aus, ich konnte meinen gewohnten (schnellen) Rhytmus nicht mehr halten und quälte mich nurmehr Richtung Ziel. Auf den letzten flacheren 1000m bis ins Ziel hatte ich Frederics Antritt nicht mehr entgegenzusetzten und rollte so als Gesamtzweiter und erster meiner Alterklasse über die Ziellinie.

Michi, dem das Berghochfahren eigentlich liegt, kam bei den sehr schwülen Bedingungen nur schwer in die Gänge und finishte im Mittelfeld.

Tolles Rennen, nette Mitstreiter, super Organisation und das Wetter hat sein Übriges dazugetan.

PS: Danke noch an Jürgen für's Spezialfrühstück ;)



Monday, August 22, 2011

City Cross Country durch Aub

Am Samstag war es wieder soweit - Showtime durch die malerische Altstadt von Aub. Immer wieder auf's Neue freue mich auf dieses tolle Rennen, das einfach nur Spaß macht. Meine Ergebnisse aus den letzten Jahren konnte ich diesmal leider nicht ganz wiederholen - die letzten paar Prozent Spritzigkeit nach ganz Vorne warem am Samstag einfach nicht da. Bereits nach der zweiten Entzerrungsrunde musste ich die Spitzengruppe auf Nimmerwiedersehen ziehen lassen. Auch im Laufe des Rennens fand ich nie wirklich meinen Rhytmus. Und bei einem Cross Country Rennen wird man dann halt Platz für Platz nach Hinten durchgereicht.

Dennoch war Hatz durch "Klein Venedig" entlang der Gollach, die Bachdurchfahrt durch dieselbige, die Treppenabfahrt, die neue Trailabfahrt im Wald und und und wieder einsame Spitze und es hat trotz allem riesig viel Spaß gemacht.

Das tolle Wetter und Partystimmung entlang der gesamten Strecke taten ihr Übriges. Meine letzte Runde war gezeichnet von Krämpfen und ich sehnte mich so sehr nach dem Zielstrich auf dem Auber Marktplatz - der Akku war leer, sehr leer! Dennoch, mit dem 12. Gesamtrang und dem 4. Rang in meiner Altersklasse bin ich aufgrund der Umstände und des Renneverlaufes sehr zufrieden - heute war einfach nicht mehr drin. Kuchen in allen Variationen und Cola waren schließlich meine Retter. Auf diesem Wege auch nochmals ein dickes Lob an die Organisatoren und all' die fleißigen Helfer, die dieses Rennen ermöglichen. Was in diesem kleinen Ort auf die Beine gestellt wird ist einfach bemerkenswert! Vielen Dank auch an meine "Betreuerinnen", die mich während und v.a. nach dem Rennen bestens um- und versorgt haben! Bis zum nächsten Jahr...





Ergebnisse

Bildergalerie

Zeitungsbericht

Wednesday, August 17, 2011

Team Dowe Munich Connection @ Craft Bike Transalp 2011 ... ca. 4 Wochen danach









München, 17.08.2011 - Nachdem die 8-tägige Schinderei über insgesamt 16 Alpenpässe bei zurückgelegten 670,25 km und exakt 21.504 hm seit nunmehr fast 4 Wochen der Vergangenheit angehört, wollen auch wir vom Team Dowe Munich Connection uns der Vollständigkeit halber mit einigen Eindrücken von der Tour in diesem Blog verewigen.



Da mittlerweile das meiste geschrieben, gesagt, neudeutsch geposted und daher allen bekannt sein dürfte, mag ich den Leser dieses ... ebenfalls neudeutsch ... Newsfeed oder Thread (bitte nicht als Drohung verstehen ;-)) kein bereits durchgeknetetes Kaugummi anbieten, und möchte einfach den folgenden Bildband wirken lassen:



Video auf Youtube





Nach der Transalp ist vor der Transalp! In diesme Sinne bis nächstes Jahr.









Ingmar Tripunovic.

Tuesday, August 16, 2011

Der Hahnenkamm ... vielleicht bald auch ein Mythos für Mountainbiker?









München, 16.08.2011 - Anlässlich des Mariä-Himmelfahrtstag fiel gestern pünktlich um 11 Uhr in der Innenstadt von Kitzbühel der Startschuss für ein Himmelfahrtskommando den Hahnenkamm hinauf. Aufgrund der Luftschläge von Petrus, der seit dem Vorabend den beschaulichen Ort unaufhörlich mit Wasserbomben eindeckte, verzichtete man auf die obligatorische Aufwärmrunde durch die Fußgängerzone und radelte geradewegs durch den Torbogen und bog dann rechts in Richtung Hahnenkamm-Bergbahn ab. Nachdem das Teilnehmerfeld dann die Bahngleise hinter sich ließ und der erste Anstieg zu bewältigen war, konnte man gleich an dem Antritt der Fahrer erkennen, dass bei diesem Rennen nicht groß über die optimale Kräfteeinteilung nachgedacht wurde, wie ansonsten bei Marathons üblich, sondern man einfach nur darauf vertraute, dass der Akku schon irgendwie ausreichen wird.



Auch wenn das Rennen am Himmelfahrtstag stattfand, so wollte man dann aber doch nicht so hoch hinaus, und befand, dass nach 9,2 km und 900 hm Schluß sein sollte. Immerhin! Das Fahrerfeld entzerrte sich relativ schnell, je nach Leistungsvermögen, und zu Positionswechseln kam es meiner Wahrnehmung nach danach kaum noch. Die ersten 4 km bewältigte ich relativ gut, aber nachdem ich dann in meinem judendlichen Leichtsinn zu erlaubten Dopingmitteln griff ... von wegen Red Bull verleiht Flügel ... wurde mir kurzzeitig so übel, dass ich sogar einmal etwas Ballast an den Wegesrand rausspeien musste. Falls just in dem Moment mein Hintermann zu einer Attacke angesetzt haben sollte, so kann ich nur sagen, selbst schuld! ;-) Zumindest war es danach hinter mir mucksmäuschenstill, so dass ich mich ganz auf meine Rache an meinem Vordermann konzentrieren konnte, der meine Schwächephase schamlos ausnutzte.



Erst dachte ich, an den komme ich doch nie mehr heran. Er hatte nämlich schon eine ganze Spitzkehrenlänge Vorsprung, so dass er drauf und dran war, aus meinen Sichtfeld zu verschwinden. Diese Bergziege werd ich melken, dachte ich mir! Und so setzte ich zur Wiederherstellung der Ehre des Teams Dowe Munich Connection zum Angriff über. Mein Teampartner Jean-Philippe war leider verhindert, schrieb mir jedoch vor lauter Wehmut: "Captain, I wish I could carry your water now." Irgendwann war ich so nah an dem Burschen dran, dass er sich wohl fragte, was denn schlimmer sei, der Regen von oben, oder der Speichelbeschuss von hinten.



Naja, da hatte ich dann doch 100 m vor dem Ziel ein Einsehen und erlöste ihn von seinem Verfolgungswahn, indem ich aus seinem nicht vorhandenen Windschatten ausscherrte und ins Ziel sprintete und beim Arme hochreißen so dermaßen abbremste, dass ich fast genau auf der Ziellinie zum Stehen kam. Warum unnötig Körner verbrennen! Meine Fahrtzeit betrug am Ende 55:22 bei einer Siegerzeit 37:40.



Weitere Infos bzw. Eindrücke in bewegten Bildern inkl. einer von mir kurz vorm Start bereitwillig abgegebenen Pressemitteilung finden Ihr demnächst unter http://www.kitz.net/de/filmarchiv.html. Hier schon einmal ein Foto, auf dem man zumindest meinen Versuch erkennen kann, Dowe in Szene zu setzen. Aber da hatte sowohl mein Knipser als auch der Kameramann etwas dagegen. Schade!







Ingmar Tripunovic.

Monday, August 15, 2011

360° MTB City Race Klausen

Kurzfristig hatten wir uns dazu entschlossen am Samstag als 4-er Team am 360° MTB City Race in Klausen an den Start zu gehen.

Besonders freute uns dabei, dass auch unser Transalp-Betreuer Harald sich dazu entschloss mit uns an den Start zu gehen. Damit starteten Matthias, Arno, Harald und ich in das Rennen das auf 4 Stunden angesetzt war in welchen es galt einen knapp zwei Kilometer langen Rundkurs so oft wie möglich zu bewältigen. Jeder von uns blieb pro Turnus jeweils zwei Runden auf der Strecke. Die Strecke die unter anderem durch die engen Gassen der Stadt Klausen führte und ständig in der Nähe- oder Abschnittsweise sogar in die Uferrampen des Eisack-Flusses hineinmodelliert wurde, war technisch sehr anspruchsvoll und gespickt mit Treppen, Sprüngen und sehr engen, eckigen Kurven. Es machte richtig Spaß und man war permanent auf der Suche nach einer schnelleren Linie und ökonomischeren Fahrweise. Ein großes Lob an die Streckenbauer!

Nach den vier Stunden fuhren wir erfreulicherweise als Zweites Team der 4-er Teams über die Ziellinie!

Bis auf einen spektakulären Sturz von Matthias (siehe Foto), der zum Glück nur Schürfwunden zur Folge hatte, blieben wir verschont von Zwischenfällen und konnten einen sehr angenehmen Abend in Klausen verbringen.