Monday, February 4, 2013

1. Platz beim 6h Iceman MTB Race

Nachdem Ralf noch einen Ersatzfahrer gesucht hatte für sein 4er Team, kam das erste Rennen in der Saison schon viel früher als Gedacht! So ging es gestern in das schöne Fuldatal um bei dem Iceman 6 Std. Rennen zu starten, wegen der Kälte und Nässe entschlossen wir uns nicht ständig zu wechseln sondern jeder 1,5 Std durchfährt und das dann gewechselt wird! Die Strecke war 2,5km lang und mit 60hm gespickt, klingt erstmal ganz easy, doch die lange Wiesenauffahrt hatte es insich und durch den geschmolzenen Schnee verwandelte sich die Auffahrt in eine wahre Schlammrutsche, so das es mit dem Grip nicht sooo gut stand.



Dennoch hatte jeder von uns dann seinen Weg gefunden irgendwie hoch zu kommen. Während der 6 Stunden war auch Wettertechinsch alles dabei Regen, Schnee, Graupel und der Sonnenschein fehlte auch nicht! Das ganze Rennen über dominierten wir die 4er Teams und konnten am Ende mit einem Vorsprung von 11 Runden gewinnen!




Alles in allem ein guter Einstand in die Saison 2013 mit Ralf, Björn und Marcus!

Das nächste Rennen lässt jetzt zwar etwas auf sich warten doch dann wird das im März kommende Teambike eingeweiht!

bis dahin;)
Tobi

Sunday, January 20, 2013

DOWE meets SKI - Mountain Attack

Der „Mountain Attack“ ist einer der härtesten und renommiertesten Tourenskimarathons, bei
dem jährlich rund 950 Athleten aus aller Welt an den Start gehen. Die Attack ist eine Kultveranstaltung die sich weit über die Grenzen Österreichs hinaus als absoluter Klassiker etabliert hat. 

Bei diesen „nächtlichen Attacken“ auf Saalbach Hinterglemms Berge erleben die Tourenskisportler
einen wahren Gipfelrausch, denn nicht weniger als 6 Gipfel und 3008 Höhenmeter auf
40 Kilometer Streckenlänge müssen beim Marathon bezwungen werden.
3008 Höhenmeter, 6 Gipfel, 40 km! Das sind die Fakten der Mountain Attack, der sich jährlich
rund 950 AthletenInnen stellen. Punkt 16 Uhr fällt am Dorfplatz in Saalbach der Startschuss. Im
Laufschritt geht es mit den Skiern in der Hand bis zur Talstation des Schattberg Xpress. Dort
erst werden die Skier angeschnallt und die Steighilfe auf „hoch“ gestellt, denn schon der erste
knackige Anstieg zum 2018 m hohen Schattberg wartet mit 70 % Steigung.
Wenn der erste Athlet – um ca 16:40 Uhr - den Schattberg-Gipfel erreicht, bricht die Dunkelheit
über das Glemmtal herein, doch noch einige Gipfel liegen vor den Teilnehmern bevor Sie ins
Ziel nach Saalbach kommen. Ein Vergleich, der die Leistung eines jeden Marahton-Teilnehmers
verdeutlicht: Ein durchschnittlicher Wanderer würde dieselbe Strecke in rund 15 Stunden erwandern!
Die Tour ist etwas kürzer und umfasst 2035 Höhenmeter mit ca. 25km Streckenlänge wobei 4 Gipfel zu bewältigen sind


Das Rennen war schon einige Wochen vor dem Start ausverkauft und ich war froh mich früh genug für diese geniale Event angemeldet zu haben und mir so einen Startplatz sichern konnte. Beim Start herrschte leichter Schneefall mit angenehmen Temperaturen, aber schon am ersten Berg erwartete uns stürmischer Wind mit Temperaturen um die minus 12 Grad, was eine gefühlte Temperatur von -30 Grad bedeutete. Am gefürchteten Schattberg ging es mir recht gut, ich konnte die 1035hm in 49min bewältigen. Nach diesem ersten Berg wurde es dunkel und wir Atlethen mussten unsere Stirnlampen aktivieren und gegen die Dunkelheit ankämpfen. Im mörderischen Tempo ging es über unpräprierte Pisten hinunter nach Saalbach-Hinterglem, obwohl ich ein nicht allzu schlechter Skifahrer bin büßte ich in dieser Abfahrt 5 Plätze ein. Bevor die Felle erneut auf die Ski geklebt wurden ging es im Laufschritt durch den Ort, dann folgten 2 weitere Gipfel. Obwohl mich bereits starke Rückenprobleme plagten gab ich alles und ich konnte meinen erkämpften 20 Platz halten und ins Ziel bringen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Ergebniss zufrieden, die Form stimmt, die nächsten Rennen sind geplant! Wenn ich die Energie in den Frühling und aufs Rad mitnehmen kann wirds eine super Saison ;-)
Also bis bald
Georg

Sunday, October 14, 2012

14.10.2012

Das Saisonende wurd durch den ASICS Run eingeläutet...

7000 Starter davon 144 Staffelteams, die Luft brannte heute in Berlin!!!

Für uns Triathleten  ist die Saison zuende und seit heute auch für Marcus Gawlik und mich die Laufsaison.
Bei schönstem Wetter fiel der Startschuss zum 5. Asics Run in Berlin (Schloß Charlottenburg).
Wir waren top motiviert und kannten unsere Chancen.

Vor mir starteten die Keniana um einen neune Weltrekord aufzustellen, die Motivation stieg von Minute zu Minute.
Das Kribbeln in den Füßen wurde stärker, dann der Startschuß um 12Uhr. Den ersten Km konnte ich mit einer 3:10 anlaufen, um mir einen guten Platz im 1. Feld zusichern.

Die restlichen Km wollte ich dann ruhiger werden und den erkämpften Platz nur noch verteidigen. Der Wechsel zu Marcus lief sehr gut, er konnt zwei weitere Plätze gut machen.
Somit konnten wir uns den 6. Platz der Gesamtwertung (Ak 2. Platz) sichern und können ein positives Resumé unserer Saison ziehen.

Sportliche Grüße von Marcus und Michél


Sunday, October 7, 2012

16. ALB-GOLD Trophy

Man war es heute mal wieder eine Sauerei! Das Wetter hat es mit der 16. Auflage der ALB-GOLD Trophy in Trochtelfingen nicht gut gemeint. Morgens noch erstaunlich mild, kühlte es bei widrigsten Bedingungen rasch ab. Mensch war das kalt, bibber, bibber, zum Glück habe ich gerade eine warme Decke.

Nun aber Schritt für Schritt. Heute startete ich auf der Langdistanz der ALB-GOLD Trophy mit 93 km und Rund 1850 hm, mein wohl vorletztes Rennen dieser Saison. Erneut ein sehr schneller Marathon mit einem 25er Schnitt und für die Alp typischem Sägezahnprofil. Eigentlich keine Trails, fast ausschließlich Wald-, Forst- und Wiesenwege, ein Rennen welches an die Zollernalb erinnert und kaum Forderungen an die Fahrtechnik stellt.
Bereits nach den ersten Kilometern sortierte sich eine ca. 10 Mann starke Gruppe die lange tapfer kämpfte. In den letzten 20 km verflog diese und nicht nur ich drückte den Rest alleine durch.

Im Ziel angekommen, sah ich aus als hätte ich im Schlamm gebadet. Ein gelbes Trikot fand man nur noch in der Phantasie, ich hoffe die Waschmaschine hat mir noch nicht gekündigt. Alles in allem dennoch ein super Tag. Zwischenzeitlich hatte ich richtig gute Beine und das Ergebnis belohnt die Schlacht. Nur 8 min auf Platz 3 der AK verloren, 41. Overall und 8. AK.

Grüßle,

Julian

Saturday, September 29, 2012

MTB Marathon Oberstdorf

... und weiter gehts. Nach einer eher ruhigen Trainingswoche und der Sparkasse TRANS Zollernalb startete ich heute beim MTB Marathon in Oberstdorf.
Die Unterschiede zur Schwäbischen Alb liegen auf der Hand. 52 km und ca. 1.600 hm, gesplittet auf drei Anstiege, einige Lauf-, Trage-, Schiebepassagen, ums kurz zu machen Oberstdorf hats in sich und muss man mögen.

Der Startschuss läutete die ersten "neutralisierten" Kilometer ein, die erste Rampe stand auf dem Programm und nach einer rasanten Abfahrt gings hoch zur Seealpe. Nach rund 15 km lag somit der längste Anstieg hinter mir und auch mehr als 2/3 der Höhenmeter.
Am Traufberg war dann auch der letzte Vergangenheit, dennoch das Ende zieht sich aufgrund einiger Fußmärsche in die Länge. Trotzdem rollte es noch ganz gut ins Ziel und ich kann mit der Zeit von 02:48 und ca. 26 min Rückstand auf den Sieger sehr zufrieden sein.
Platz 16 der AK und 33. Gesamt.

Grüßle,

Julian

PS Steffen ich hoffe ich habe dich gut ersetzt ;-)

Tuesday, September 25, 2012

Sparkasse TRANS Zollernalb 2012

Auch für mich mein erstes Etappenrennen, ein neues Erlebnis und eine tolle Erfahrung, hier in der wunderschönen Zollernalb. Ich habe keine Antwort für das wie, aber hier schafft man es immer wieder Massen für den ansonsten eher am Rand stehenden Radsport zu begeistern. Im Start, Zielbereich, während der Strecke, in den letzten Ecken, wirklich überall sind Zuschauer zu finden, voller Motivation, Spannung und ein toller Kampfgeist auch bei den insgesamt fast 600 Teilnehmern. Dabei völlig egal ob bei strahlendem Sonnenschein mit über 20 °C oder trübem Herbstwetter mit deutlich unter 10 °C, in diesen drei Tagen war wirklich alles dabei.
Genauso auch das Starterfeld, das schon im Voraus starke Tage erwarten lies. Ob Alban Lakata, Moritz Milatz, Marathonweltmeister Christoph "Susi" Sauser, der den Gesamtsieg mit nur 2 Sekunden Abstand gewann, oder bei den Frauen Sabine Spitz, im Ziel mit nur einer Sekunde Vorsprung auf die Schweizerin Esther Süss.

Aber jetzt zum Rennen! Die erste Etappe setzte gleich ihren Stempel auf. Über drei Tage hinweg war es ein unglaubliches Tempo. Ein Gebolze par excellence sozusagen. Das Höhenprofil mit mehr oder weniger kurzen Rampen, lies auch in den Anstiegen ein hohes Tempo zu und dort war es wichtig den Anschluss zur Gruppe nicht zu verlieren. Das Stichwort ist bereits gefallen, die "Gruppe". Sie war während den gesamten Tagen sicherlich mitentscheidend und so wurden Zeiten gefahren, die ich im Voraus nie erwartet hätte.
Die zweite Etappe und gleichzeitig die wohl härteste startete schließlich mit nasskaltem Herbstwetter und Sichtweiten mit unter 50 m. Vor allem am Ende war es richtig hart. Die letzten Kilometer schienen nie zu Ende zu gehen und im Ziel angekommen war die Erleichterung groß.
Der letzte Tag war für mich die schönste Etappe. Wieder schönes Wetter, dreckig wurde man nur noch von unten und mit der Burg Hohenzollern im Blick war man ruckzuck im Ziel. Nur 3 h für knapp 80 km und die Entscheidung noch kurz am Donnerstag meinen Federweg gegen Carbon zu tauschen habe ich nicht bereut.
Meine Gesamtzeit von 8:56 auf ca. 215 km mit fast 4200 hm reichte dann für den 8. Platz meiner AK und den 35. Overall. Es hat richtig viel Spass gemacht und so ein Etappenrennen ist wirklich etwas ganz besonderes, das ich mir nächstes Jahr wohl hoffentlich nicht entgehen lassen werde.

Stay tuned,

Julian







Trans Zollernalb



Am letzten Wochenende starteten Julian und ich bei der Trans Zollernalb. Diese führt in 215km, verteilt auf 3 Etappen, von Bad Imnau über Balingen und Albstadt nach Hechingen.

Etappe 1:
Am Freitag fiel um 14 Uhr der Startschuss zur Trans Zollernalb 2012. Laut Roadbook lagen zwischen Bad Imnau und Balingen 60 km mit 912 Höhenmetern vor uns, im Ziel zeigte der Tacho dann jedoch knapp 1100 Höhenmeter an. Bei bestem Bikewetter (etwa 24 °C und Sonne) machten wir uns auf die Strecke. Nach einer recht hektischen Startphase fand ich nach 10 km eine Gruppe, die meiner Meinung nach ein gutes Tempo fuhr. Da die Trans Zollernalb mein erstes Etappenrennen war, wusste ich jedoch nicht wirklich, wie schnell ich am ersten Tag fahren sollte und war daher arg darauf bedacht, nicht schon am ersten Tag zu überziehen. 15 km vor dem Ziel verschärfte ich das Tempo dann aber doch noch etwas und kam so nach 2:27 h als 14. (AK) ins Ziel.





Etappe 2:
Bereits am Freitagabend öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu Regnen. Auch am Samstag war von dem Traumwetter, dass wir auf der ersten Etappe hatten, nichts mehr zu sehen. Auf der Alb hatte es nur noch 7-8 °C und teilweise sehr dichten Nebel. Um 10.30 Uhr startete die Königsetappe mit 80 km und etwa 1700 Höhenmetern in Balingen. Auch heute wollte ich zunächst „langsam“ starten und im weiteren Verlauf des Rennens nach Möglichkeit das Tempo erhöhen. Bis Kilometer 50 konnte ich mein Tempo fahren und hatte außer ein paar kleinen Sichtprobleme alles gut im Griff. Zwischen Kilometer 50 und 65 führte die Strecke dann immer wieder längere Zeit auf nassen Wiesen. Dies zog mir komplett den „Stecker“ und bereits bei km 65 war ich total am Ende. Bis ich nach 4:27 h als 18. (AK) das Ziel in Albstadt erreicht hatte ich noch einen kleineren Sturz und verdammt harte 15 km hinter mich zu bringen.




Etappe 3:

Diese musste leider ohne mich stattfinden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich noch sehr mit den Nachwirkungen der 2. Etappe zu kämpfen. In der Nacht beschloss ich dann auch am nächsten Tag nicht mehr zu starten, da ich einfach nicht mehr in der Lage war nochmals 77 km mit dem Bike von Albstadt nach Hechingen zu fahren. Damit nahm die Trans Zollernalb leider ein weniger schönes Ende für mich. Alles in allem war es aber eine super Veranstaltung und mein erstes Etappenrennen hat mir sehr viel Spaß gemacht.