Wednesday, July 13, 2011

Albstadt-LBS-Bike-Marathon

Letzten Samstag ging ich mit ca. 3000 anderen Bikern in Albstadt beim Albstadt-LBS-Bike-Marathon über 86km und 1600HM an den Start. Das Starterfeld war mit über 100 Lizenzfahren, darunter Biker wie Andreas Kugler, Hannes Genze, Markus Kaufmann oder dem späteren Sieger Alexandre Moos bestens besetzt.

Nach dem ich im Vorjahr bei Temperaturen um 35 °C meinem relativ schnellen Anfangstempo nach 65km Tribut zollen musste, wollte ich in diesem Jahr das Rennen einfach nur „gut überstehen“.

So ging es um 10 Uhr bei bestem Bikewetter an den Start. Am Ende des Startanstiegs fand ich eine Gruppe in der ich die folgende „Flachpassage“ auf der Alb relativ kräftesparend fahren konnte. Kurz nach der 2. Verpflegung bekam ich allerdings Probleme mit meinem Magen und später auch noch mit dem Kreislauf. So wurde nach ca. 40km das Ziel von „gut überstehen“ in „irgendwie überleben“ geändert. Nach ca. 4:11h kam ich als 205. meiner Altersklasse ins Ziel und war letztlich froh dieses überhaupt erreicht zu haben.




Monday, July 11, 2011

Dolomiti Superbike

Am dritten Advent nahmen Matthias und ich an unserem Heimrennen, dem Dolomiti-Superbike, teil. Das Rennen fand dieses Jahr am Samstag und nicht wie gewohnt am Sonntag statt. Der Ansturm war allerdings ungebrochen was die Teilnehmerzahl von 3500 AthletInnen eindrucksvoll unterstrich. Bei den Elite-Fahrern war die Creme de la Creme am Start: Urs Huber, Alban Lakata und Mirco Celestino führten die Startliste an.

Matthias und ich wählten die lange Strecke, die 110 Kilometer lang war und 3357 Höhenmeter im Anstieg aufwies. Aufgrund der letztjährigen Plazierung konnten wir aus der ersten Startgruppe ins Rennen gehen, was die Stauprobleme mit denen wir letztes Jahr ein wenig konfrontiert waren beseitigte.

Bei traumhaftem Wetter und optimalen Bedingungen ging es gleich nach dem Start in den ersten Anstieg. Matthias schlug ein hohes Tempo an und ließ erkennen dass er an diesem Tage vom Start an etwas mehr Risiko gehen wollte wie noch eine Woche zuvor beim Sellaronda Hero. Er konnte dieses Tempo bis zur Zielline halten bzw. Abschnittsweise sogar noch erhöhen. Die Krämpfe mit denen er bisher bei jedem Rennen zu kämpfen hatte waren auch am Samstag anwesend, allerdings schafften sie es auch diesmal nicht ihn ernsthaft einzubremsen.
Mit einer Zeit von 5:17 fuhr er als sehr guter Fünfter unserer Kategorie über die Zielline.

Ich kam vom Start weg ebenfalls gut zurecht. Auf den ersten drei Bergen fühlte ich mich sehr frisch. Bei den letzten beiden Anstiegen und dem langen dazwischenliegenden Flachstück war ich gezwungen das Tempo etwas reduzieren.
Mit einer Zeit von 5:32 fuhr ich als 12. unserer Kategorie über die Zielline.

Nächsten Samstag weihnachtet es dann bereits sehr: Die Transalp Bike startet in Mittenwald und wird uns in 8 Tagen hoffentlich bis Riva del Garda führen.





Ostalb Sportacus - ein perfekter Samstag

Toll, was man da am Samstag in Abtsgmünd auf die Beine gestellt hat, da waren sich wohl alle Teilnehmer des 1. Ostalb Sportacus einig. Und wenn das Wetter dann auch noch so mitspielt macht's gleich doppelt Spaß!
Michi und ich starteten beim MTB-Rennen rund um Abtsgmünd. Knapp 30 km und ca. 550 hm waren - verteilt auf drei tolle Runden - zu absolvieren. Und das auf einer Strecke die es in sich hatte, sowohl bergauf als auch bergab. Der heftige Regen noch zwei Tage zuvor machte das Ganze nochmal anspruchsvoller.
Über 50 Biker nahmen die fordernde Strecke in Angriff. Aus meiner Sicht lief alles super! Wie schon die letzen Rennen konnte ich vor allem Berg ein so hohes Tempo fahren, dass nurmehr Werner Ruf aus Hüttlingen folgen konnte. Schon nach dem erste Berg machten wir uns zu zweit an der Spitze vom Acker. Werner war auf den flacheren Stücken dermaßen stark, dass ich mehrfach um den Anschluss kämpfen musste.
Auf der letzten Runde dann am letzten Berg versuchte ich mein Glück; die letzten Reserven mobilisieren und dann Vollgas den kurzen Teeranstieg hoch. Oben hatte ich zwar eine kleine Lücke zwischen Werner und mich bringen können, diese hatte aber genau eine Abfahrt lang bis zum Abtsgmünder Ortseingang bestand und Werner war wieder dran. Und ich ich war mittlerweile dermaßen blau, dass ich seinem Zielsprint nichts mehr entgegenzusetzen hatte.
Mit dem zweiten Platz bin ich natürlich total happy und mein Glückwunsch geht an Werner, der an diesem tag einfach stärker war und auch verdient gewonnen hat! Hat echt Spaß gemacht da vorne ;)
Auch bei Michi lief's super. Mit gerade einmal zehn Minuten Rückstand auf die Siegerzeit verpasste er die Top 10 hauchdünn und wurde sehr guter 11.
Auch nach dem Rennen wurden alle bestens umsorgt. Unsere Speicher konnten bei Kuchen, Zopf, Obst und Getränken wieder gefüllt werden und unsere Muskeln wurden von einem Massageteam wieder auf Vordermann gebracht - vielen Dank nochmal dafür!
Rund um die Zehntscheuer wurde noch gegrillt, gefachsimpelt, angefeuert, gelacht und und und. Vielen Dank nochmal an die Organisatoren und die vielen Helfer, die so ein Event direkt vor der Haustüre auf die Beine gestellt haben. Es war ein rundum gelungener Samstag. Und über die ein oder andere kleine Panne bei der Zeitnahme kann man locker hinwegsehen - mittlerweile wurden die Ergebnisse ja schon korrigiert!

Vielen herzlichen Dank auch noch an "Sporto-Kistner" für den professionellen Bilderservice und an Jasmin für so viel anderes!


Zeitungsbericht
Bilder
Video

Friday, July 8, 2011

KitzAlpBike als letzter Lackmustest für das Team Dowe Munich Connection




Mein Teampartner Jean-Philippe alias Ch'Karl und ich haben am vergangenen Sonntag unseren letzten MTB-Marathon vor unserem eigentlichen großen Ziel in diesem Jahr, die Craft Bike Transalp, bestritten. Um 8 Uhr morgens versammelten sich ca. 900 Starter im Ortskern von Kirchberg in Tirol bei gefühlten arktischen Temperaturen (okay 8°C waren es dann schon), um in 4 unterschiedlichen Schwierigkeitskategorien die umliegenden Berggipfel zu erklimmen. Wir entschieden uns für die Extreme Strecke über 56 km bei rd. 2.600 hm. Nach einer 5 km langen Safety Car Phase und einem außerplanmäßigen Boxenstopp für eine Sattel-Nachjustierung wurde das Starterfeld dann durch den Anstieg über die Kandleralm zur Wiegalm mit einem Höhenunterschied von 1.000 hm erstmalig ordentlich entzerrt. Im Vergleich zu unserem vorherigen Rennen am 29. Mai am Tegernsee über 95 km bei rd. 3.600 hm spürten wir gleich in unseren Beinen, dass sich unsere zurückliegenden Trainingseinheiten entlang der Isar und zuletzt in den Dolomiten bestimmt auszahlen werden. So haben wir uns nach dem ersten Anstieg auch sehr gut in das vordere Drittel in Position fahren können, haben dann aber bei der darauffolgenden Abfahrt einen eher konservativen Fahrstil bevorzugt, um unsere Teilnahme an der am 16. Juli beginnenden Transalp nicht unnötig zu gefährenden. Um so motivierender war es dann natürlich beim 2. Anstieg, diejenigen, die man zuvor passieren ließ, mit einem kraftvollen Antritt wieder einzuholen. Darauf folgte eine aufgrund der Witterungsbedingungen äußerst schwierige Single Trail Abfahrt, die teilweise stark verblockt war, so dass wir nach einem nochmaligen 3. und letzten Berg letztendlich mit einer Fahrtzeit von 4:12 bzw. 4:19 und einer Platzierung von 125. bzw. 139. von insgesamt 243 Startern in unserer Kategorie im gesicherten Mittelfeld ankamen.

















Tuesday, July 5, 2011

Sellaronda Hero

Am Samstag nahmen Matthias und ich am "Sellaronda Hero" teil. Die von uns gewählte Strecke sollte uns auf einer Distanz von 82 Kilometern und 4200 Höhenmetern im Anstieg um die Sellagruppe und die Langkofelgruppe führen. Beträchtliche 36 (!) Kilometer davon werden auf Single Trails zurückgelegt. Unter den Teilnehmern waren zwölf Fahrer die am Wochenende zuvor bei der MTB-Marathon-WM am Start waren. Prominentester Vertreter war der Bronzemedaillien-Gewinner Mirco Celestino der schlussendlich auch die Sellaronda Hero für sich entscheiden konnte.

An der Startlinie begann der erste Anstieg des Tages auf das Grödner Joch. In den ersten fünf Kilometern wurden 800 Höhenmeter bewältigt. Matthias überquerte den ersten Pass als Sechster in der Kategorie Hobby. Ich folgte einige Plätze dahinter und freute mich richtig auf die weitere Strecke: Allerdings währte diese Freude nicht lange da nach 200 Metern der ersten Abfahrt der Defektteufel seine Finger im Spiel hatte: Das Hinterrad blockierte da der Freilauf kaputtgegangen war. Leider gab es keine Möglichkeit diesen Defekt auf der Strecke zu beheben und ich musste die Abfahrt mit der Bergbahn absolvieren. Das Rennen war für mich leider zu Ende.
Matthias fuhr das angeschlagene Tempo vorerst weiter. Aufgrund der Krämpfe die ihn am vorangegangenen Wochenende plagten fuhr er allerdings sehr kontrolliert und versuchte nicht zu überdrehen. Am Ende des zweiten Anstieges gab es keine Veränderungen: Matthias lag nach wie vor an sechster Stelle. Bei Kilometer 30 begann dann der härteste Anstieg des Tages der teilweise bis zu 30% Steigung aufwies und wo selbst die Elite-Fahrer abschnittsweise schieben mussten. Dort stellte er seine Qualitäten am Berg eindrucksvoll unter Beweis und überquerte das Pordoijoch an Dritter (!) Position. Der Abstand zur Spitze belief sich vor dem letzten Anstieg zum Passo Duron auf sechs Minuten. Von hinten lauerte keine Gefahr mehr. Somit fuhr Matthias den dritten Platz sicher ins Ziel. Die letzten Kilometer konnte er genießen und fuhr sichtlich zufrieden in Wolkenstein ein.
Dies bedeutete den zweiten Platz in seiner Kategorie und offiziell den vierten Rang der Hobby-Fahrer insgesamt. Allerdings war der angeblich Zweitplazierte mit einer Startnummer unterwegs welche nicht der Hobby-Kategorie entsprach und der aus unserer Sicht falsch gewertet wurde. Auch bei der Siegerehrung war er nicht anwesend. Wie auch immer: Es war ein schöner Tag und eine sehr starke Leistung auf einer atemberaubenden Strecke am zweiten Advent.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Familien, die uns die letzten beiden Wochenenden tatkräftig unterstützt haben, sodass wir auf der Strecke stets sehr gut versorgt waren. Die Bilder wurden von Ulrike Rehmann gemacht.
Danke!










Sunday, July 3, 2011

MTB Marathon Calmbach

Mein erstes Rennen dieses Jahr verlief im Großen und Ganzen ganz nach meinen Vorstellungen. Zu fahren waren drei Runden à 16,6 km und 330 hm. Vom Start weg ging es etwa 250 hm leicht ansteigend auf eine kleine Anhöhe. Von dort dann in eine lange Abfahrt, die uns wieder nach Calmbach brachte. Am Berg lief es bei mir eigentlich ganz gut, allerdings konnten in der zweiten und dritten Runde einige Fahrer im flacheren Teil und in den langen Abfahren wieder zu mir auffahren. Ich konnte mein Tempo gleichmäßig halten und drei fast zeitgleiche Runden fahren. Mit meiner Zeit von unter 2 Stunden (1:59:35) war ich sehr zufrieden, bei dem ambitionierten Starterfeld sprang jedoch "nur" ein 57. Platz (gesamt) und 19. Platz (AK) heraus.
Michi

Schon der Blick auf die Startliste ließ vermuten, dass es kein einfaches Rennen wird! Die Pfommer-Brüder (Etappensieger bei der Trans-Schwarzwald), vier Fahrer vom Team Best-Bike-Parts/Progress, das ganze woba-Team und und und - ich mittendrin. Also mal schauen was geht! Ein paar Sekunden vor dem Start ist mir dann noch eingefallen, dass ich im "Eifer des Gefechts" vergessen hatte, meine Reifen seit dem Vortag aufzupumpen. Bei den Latex-Schläuchen wie ich sie fahre, ist das leider immer notwendig! Das kleine bisschen Luft, dass da fehlte sorgte dafür, dass ich in den flachen Stücken nur mit Mühe und Not den Windschatten meiner Gruppe halten konnte. Die Gruppe war am Ende der zweiten von drei Runden noch groß - heißt ca. 20 Fahrer. Bis dahin konnte ich das Tempo am Berg mehr oder weniger sehr gut mitgehen und zu Beginn der zweiten Runde sogar selber mitbestimmen.
Wie schon erwähnt, wurden mir dann in der dritten Runde die Flachpassagen zum Verhägnis; ich verlor leider den Anchluss an die Gruppe und bin die letzten 15 km bis ins Ziel alleine unterwegs gewesen. Mein Rückstand auf den Sieger Matthias Pfrommer betrug nach 50km und 1000hm lediglich knapp 4 Minuten. Weil ich aber die Gruppe hab' ziehen lassen müssen, war es am Ende ein für die Umstände und für mich sehr akzeptabler 16. Gesamtrang (AK Platz 11).
Also - das nächste mal an die "Luft" denken und hoffen, dass ich auch gegen Ende des Rennes von derselbigen noch ein klein wenig mehr übrig habe wie am jetzigen Samstag ;)
Steffen

Ergebnisse

Monday, June 27, 2011

Bike Challenge Lienzer Dolomiten

Am Sonntag nahmen Matthias und ich an der Bike Challenge Lienzer Dolomiten in Osttirol Teil. Ein nahezu familiäres Teilnehmerfeld begab sich um 9:30 auf die "Extrem-Strecke" mit ihren 57 km und 2470 hm (Daten von meinem Garmin). Die geringe Teilnehmerzahl ließ allerdings nicht auf die Qualität der Fahrer schließen: Silvio Wiltschnig (Sieger Transalp Master 2010 zusammen mit Udo Bölts), Swanepoel, Ben Melt (südafrikanischer Spitzenfahrer) und einige lokale Asse schmückten das Feld.
Die ersten Kilometer ging es flach und in einem sehr ruhigen Tempo bis nach Lienz. Das Gespräch das man vielleicht mit dem neben sich fahrenden Teilnehmer begonnen hatte, fand zu Beginn des ersten Anstieges ein abruptes Ende. Matthias ging überraschenderweise bereits im ersten Anstieg ein sehr hohes Tempo und konnte auf dem vierten Rang mit nur knapp zwei Minuten Rückstand auf die Führenden die erste Abfahrt in Angriff nehmen. Ich fühlte mich ebenfalls sehr gut und beendete den ersten Anstieg mit knapp vier Minuten Rückstand auf die beiden Führenden.
Trotz des schönen Wetters war der Untergrund Abschnittsweise noch durchnässt und die erste Abfahrt relativ glitschig. Matthias verabschiedete sich kurz ins Gestrüpp, der Sturz blieb ohne Konsequenzen. Der nächste kurze Anstieg und eine Abfahrt (bei der ich mich kurz verfuhr) brachten uns zum interessantesten Abschnitt des Rennens: Ein 10 km Anstieg mit 1000 hm. Matthias fuhr sein konstant hohes Tempo weiter und musste lediglich zwei weitere Fahrer ziehen lassen. Bei einer kurzen Schiebepassage am Ende dieses Anstieges überfielen Matthias Krämpfe in beiden Beinen, was leider zwei weitere Plätze kostete. In der Abfahrt riskierte er nichts mehr und fuhr auf dem 8. Rang ins Ziel. Ich fand auf dem letzten Anstieg nach anfänglichen Problemen einen sehr guten Rhythmus und überquerte schlussendlich als 11. die Ziellinie.
Resümee: Ein gelungener 1. Advent!
Und zur Erinnerung für uns beide: Am Samstag gilt es 4200 hm auf einer Distanz von 82 km zu bewältigen. Wir freuen uns darauf!